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Modellbahn

Der Verein ist damit beschäftigt, eine grosse Modelleisenbahn zu bauen. Somit erhalten die Stellwerke Sursee und Nottwil ihre alte Funktion wieder zurück. Das heisst, die Weichen und Signale auf der Modellbahn werden mit diesen zwei Stellwerken geschaltet. Dieses Projekt ist mit hohen Kosten verbunden. Allein das Holz für das Grundgestell kostet 1800 Fr. Dazu kommen weitere Kosten für Gleise usw.

Helfen Sie uns, dieses Projekt zu verwirklichen. Dies ist nur mit Ihrer Unterstützung möglich.

Unser Spendenkonto: 85-121386-0

Die nötigen Leute, um beim Bau der Anlage mitzuhelfen, haben wir unterdessen gefunden. Wir sind jedoch für jedes Mitglied dankbar. Falls Sie auch noch mithelfen wollen, melden Sie sich bitte beim Museumsleiter, Beat Hürzeler.

Vorbereitungen

Der Betrieb einer Modelleisenbahnanlage mit alten Original-Stellwerken setzt einige Überlegungen voraus, denn die Weichen und Signale werden nicht über übliche Modellbahnschalter bedient, sondern über die originalen Relais der alten Stellwerke angesteuert. Gleisbesetztmeldungen erfolgen nicht über Kontaktgleise, Magnetschalter oder Lichtschranken wie bei anderen Modellbahnanlagen, sondern wie beim Vorbild über Isolierungen (das heisst Widerstandsmessung zwischen den beiden Schienen). Schon seit einiger Zeit sind in unserem Verein Tests im Gang mit Isolierungen und der Ansteuerung von Weichen und Lichtsignalen über die Original-Relais.

Im Relaisraum haben wir testweise eine Signaleinfahr- und -ausfahrgruppe von Modellbahnsignalen aufgebaut, um zu testen, wie die Anschlüsse der Signale an die vorhandenen Relais angeschlossen werden müssen. Diese Tests haben wir absichtlich vor dem Baubeginn der Modellbahnanlage durchgeführt, um während dem Bau dadurch nicht unnötig aufgehalten zu werden.

(Um eine grössere Version der Fotos zu sehen, klicken Sie auf das Bild.)


Christian Barmettler beim Verdrahten der Modellbahnsignale im Relaisraum


Die provisorisch aufgebaute Modellsignalgruppe im Relaisraum, betrieben
an den Original-Relais. Die Einfahrt ist offen, die Ausfahrt ist geschlossen.

Nachdem die Pläne für die Modellbahn fertig gezeichnet waren, wurde das Holz beim Schreiner bestellt. Der Rückbau des Modellbahnprovisoriums im Güterschuppen erfolgte kurz danach, damit wir mit dem Bau der endgültigen Anlage beginnen konnten.

Bereits Ende Mai 2010 konnten wir das fertig zugesägte Holz beim Schreiner abholen.


Das Holz ist vom Transporter abgeladen. Wir haben es vorerst hinter dem
Güterschuppen deponiert.

Der Bau beginnt

Am 5. Juni 2010 begannen wir, das Holz zu bearbeiten und das Grundgestell aufzubauen. Zuerst waren bei den Holzlatten noch leichte Anpassungen in der Länge nötig, die wir mit der Stichsäge bewerkstelligten. Das heisst, es wurde erst einmal gesägt und gefeilt. Überall dort, wo sich Latten kreuzen, mussten Einschnitte gesägt werden, damit wir die Latten ineinander stecken können. Am 12. Juni schliesslich konnten wir den unteren Rahmen erstmals zusammenfügen.


Es wurde gesägt...


... und gefeilt.


Dann wurde der untere Rahmen erstmals zusammengesetzt. Jetzt zeigte es sich,
ob unsere Pläne stimmen!


Gelegentlich war ein bisschen Nacharbeit nötig. Kai Kundert war jeweils
mit der Feile zur Stelle.


Erstmals lag der komplette untere Rahmen auf dem Boden, allerdings noch
unverschraubt. Unsere Pläne hatten sich also als korrekt erwiesen!
Erstmals bekamen wir auch einen Eindruck von der Grösse unserer
zukünftigen Modellbahnanlage: 5,2 Meter lang und bis 2,15 Meter breit!


Christian Barmettler beim Ermitteln der Positionen für die Schrauben.


Dann wurde geschraubt, was das Zeug hält! Selbst der Museumsleiter
Beat Hürzeler hatte zum Schraubenzieher gegriffen!

Der untere Rahmen war damit fertig verschraubt. Auf der untersten Ebene unserer Anlage würde der Schattenbahnhof Wauwil/Sempach-Neuenkirch zu liegen kommen. Das heisst, hier würden schon bald die ersten Schienen verlegt!
Doch zuerst mussten wir den Rahmen erst einmal in den Güterschuppen fugen und an seinen vorgesehenen Platz stellen, was sich nicht als ganz einfach erwies. Obwohl wir den Rahmen gegenüber den ursprünglichen Plänen um 10 cm in der Länge und bis 8 cm in der Breite gekürzt hatten, passte er auch so nur äusserst knapp und erst nach einigen liebevollen Hieben in die zur Verfügung stehende Lücke zwischen den beiden Hüttchen des Freigabe- und des Wärterstellwerks.
Es gab zwei kleinere Probleme zu lösen: der Rahmen lag anfänglich nicht überall am Boden auf, da er einerseits auf einem Bestandteil der im Boden verankerten Waage lag, andererseits auf den Verbindungskabeln zwischen dem Freigabe- und Wärterstellwerk. Doch beide Probleme konnten kurz darauf gelöst werden. Im Bereich der Waage hatten wir ein passendes Stück aus dem Rahmen ausgeschnitten, die Kabel hatten wir geringfügig umverlegt, wodurch eine Vergrösserung des Loches in der Wand des Freigabewerk-Hüttchens nötig wurde.


Nun lag der Rahmen an seinem dafür vorgesehenen Platz. Da er zu diesem
Zeitpunkt rechts noch auf einem Bestandteil der Waage lag und hinten
auf den Verbindungskabeln zwischen dem Freigabe- und Wärterstellwerk,
lag er noch nicht flach auf dem Boden auf.

Nun konnten wir mit der Montage der Pfosten beginnen. Diese wurden an den Verbindungspunkten der Rahmenhölzer befestigt und sollten dereinst den oberen Rahmen tragen.
Ausserdem konnten wir jetzt bereits die Stützhölzer zusägen und am Rahmen montieren, die den Schattenbahnhof tragen würden.


Kai Kundert beim Montieren der Pfosten.


Der untere Rahmen. Inzwischen lag er durch die oben erwähnten Massnahmen
flach am Boden auf und alle Pfosten waren montiert. Am hinteren Rand hatten wir
bereits die Längslatte des oberen Rahmens montiert, da die Stelle später
nicht mehr zugänglich sein würde. Zudem sind die montierten Stützhölzer
zu sehen, auf welchen die Grundplatte des Schattenbahnhofs zu liegen kommen würde.


Nun hatten wir auch die Grundplatten für die Gleiswendel vorne und hinten auf die
Stützhölzer gelegt. Dazwischen die Grundplatte für den Schattenbahnhof.
Man sieht auch, dass im hinteren Bereich inzwischen jemand mit dem Pinsel
vorbeigekommen war.

Für die beiden Gleiswendel auf unserer Modellbahnanlage hatten wir uns vom Schreiner Ringe aus MDF-Platten zusägen lassen. Mittels Gewindestangen würden wir die Ringe abstützen und ausnivellieren.


Christian Barmettler beim Bohren die Löcher in die Holzringe für die
Gewindestangen.

Die ersten Gleise werden verlegt

Kai Kundert hat sich schon lange auf das Verlegen der ersten Gleise gefreut. Am 17. Juli 2010 war es soweit und wir legten erstmals Gleise im Bereich des Schattenbahnhofs aus.


Kai Kundert legte die ersten Gleise aus.


Gleismonteur Kai Kundert! Um später Entgleisungen zu vermeiden, muss das
Verlegen der Gleise von Beginn weg mit äusserster Sorgfalt erfolgen.


Die Flexgleise mussten teilweise gekürzt werden. Christian Barmettler
erledigte dies mit einer kleinen Metallsäge.


Für die Halteabschnitte musste der Mittelleiter an den betreffenden Stellen
unterbrochen werden. Kai Kundert beim Kontrollieren der Trennstellen mit
dem Ohmmeter.


Sieht die erste Hälfte unseres Schattenbahnhofs nicht beeindruckend aus?


Als erster Zug auf den Gleisen unserer Modellbahnanlage ging eine Re 4/4 II
mit einem Pullmannwagen in die Geschichte ein.


Weiter gingen die Arbeiten am Schattenbahnhof. Kai Kundert lötete die
Zuleitungen für die Halteabschnitte am Mittelleiter an.


Daumen hoch: der Schattenbahnhof ist so gut wie fertig!


Nun lag der Schattenbahnhof wieder an seinem vorbestimmten Platz.

Es geht in die Höhe

Mit der Fertigstellung des Schattenbahnhofs hatten wir die erste Etappe beim Bau unserer Modelleisenbahnanlage abgeschlossen. Viele weitere Etappen würden aber noch folgen!
Als nächstes machten wir uns an die beiden Gleiswendel an beiden Enden der Anlage, um diese in die Höhe wachsen zu lassen. Über diese würden wir dann die auf den oberen Ebenen gelegenen Bahnhöfe Sursee und Nottwil erreichen. Für die Gleiswendel hatten wir 1,50 Meter lange Gewindestangen besorgt, an welchen wir die Trassen in den Wendeln abstützen und ausnivellieren würden. Das Verlegen der Gleise musste natürlich gleichzeitig mit dem Aufbau der Wendel erfolgen, da jeder neu montierte Trassenring den darunterliegenden überdeckte.


Die Gewindestangen sind beim vorderen Gleiswendel auf der Grundplatte
verankert worden und der erste Trassenring ist bereits montiert und
ausnivelliert.


Christian Barmettler beim Befestigen der Gleise. Den inneren Gleisring
realisierten wir mit vorgebogenen Gleisstücken, den äusseren
mit Flexgleisen, die dem Radius entsprechend gebogen werden mussten.


Tagesabschlussfoto vom 25. Juli 2010. Die erste Testfahrt über den
untersten Trassenring hatte übrigens auch schon stattgefunden.

Die Trassenringe wurden mittels Muttern und Unterlagscheiben fixiert und millimetergenau ausnivelliert. Dies ist für Gleiswendel eine gängige und oft angewendete Praxis. Der Gleiswendel wird dadurch sehr gleichmässig und stabil. Das Herunterdrehen der Muttern auf den 1,5 Meter langen Gewindestangen war allerdings eine echte "Tubeliarbet".


Mutterdreher Kai Kundert. Ein anspruchsvoller Job!


Auf der Verladerampe lagen weitere frisch gestrichene Trassenringe
zum Einbau bereit.


Der hintere Gleiswendel liegt eingeklemmt zwischen den Hüttchen des
Freigabe- und des Wärterstellwerks. Das Arbeiten war hier nicht
so komfortabel wie beim vorderen Gleiswendel.


Auf dem vorderen Gleiswendel waren inzwischen bereits zwei Trassenringe
montiert und die Schienen verlegt. Die neu verlegten Schienen wurden
immer sogleich von unserem Testzug befahren, um etwaige Unregelmässigkeiten
noch rechtzeitig zu bemerken.


Tagesabschlussfoto vom 31. Juli 2010. Wie Sie sehen, hat inzwischen auch der
hintere Gleiswendel seinen ersten Trassenring erhalten. Allerdings lässt
die Ausnivellierung noch auf sich warten.


Neuer Tag, neues Glück! Und bei so vielen Helfern sollten wir eigentlich
heute Abend fertig sein! Von links nach rechts: Damian Rast,
Michael Wächter und Kai Kundert.


Christian Barmettler hinter Gittern in der bedrückenden Enge des
hinteren Gleiswendels. Wir nannten diese Stelle "Quetschecke".


Damian Rast beim Anschrauben der Gleise.


Alle waren beschäftigt mit Schrauben oder Zuschauen. Inzwischen
arbeiteten wir beim vorderen Gleiswendel am vierten Trassenring.


Tagesabschlussfoto vom 7. August 2010 samt geordnetem Chaos. Wir
waren am Ende des vierten Trassenrings angelangt.


Wieder eine Ebene höher!


Die Ce 6/8 III hat die temporäre Bergstation erreicht.


Der 6. Trassenring steht und die Ce 6/8 III ist wieder ein Stück
weiter nach oben gerückt.


René Mörgeli und Skandar Khan beim Streichen von weiteren Trassenringen.


Erwin Gugger und Kai Kundert arbeiteten am vorderen Gleiswendel weiter.


Tagesabschlussfoto vom 28. August 2010: beim vorderen Gleiswendel hatten wir
inzwischen die 9. Ebene erreicht und auch beim hinteren Wendel wuchs
es langsam in die Höhe.


Endlich! Nach viel Muttern-Runterdrehen, Trassenringe runterdrücken sowie
Flexgleise zurechtsägen, biegen und festschrauben hatten wir beim vorderen
Gleiswendel die oberste Ebene erreicht: nach zwölf Trassenringen waren wir
zuoberst angekommen!


Hier hatten wir bereits die Ausfahrt aus dem Gleiswendel konstruiert und
liessen sie vom ersten Zug testen. Von hier würde die Strecke weiterführen
zum Bahnhof Nottwil, der rund 1,60 Meter über dem Boden und 1,20 Meter über
dem Schattenbahnhof liegen würde.


Auch beim hinteren Gleiswendel kamen wir vorwärts. Hier waren wir bereits in der
Mitte. Doch der hintere Gleiswendel ist unterbrochen. In der Mitte gibt es eine
Ausfahrt zum Bahnhof Sursee, der an der Vorderkante unserer Modellbahnanlage
zu liegen kommen würde. Vom Bahnhof Sursee würde die Strecke mittels einer
Schlaufe wieder zum hinteren Gleiswendel zurückführen, um danach die oberste
Ebene und damit den Bahnhof Nottwil zu erreichen.


Nun ist der hintere Gleiswendel unterbrochen, die nächsten Ringe sind bereits
aufgesetzt. Bevor wir die Bahnhofsanlagen von Sursee gestalteten, stellten wir den
Gleiswendel fertig, weil ansonsten die Zugänglichkeit nicht mehr gewährleistet
gewesen wäre.


Fertig! Auch beim hinteren Gleiswendel sind wir zuoberst angekommen!

Bau des oberen Rahmens

Als nächstes kommt nun die Montage des oberen Rahmens. Auf diesem werden danach die Bahnhöfe Sursee, Triengen und Nottwil zu liegen kommen.


Kai Kundert beschäftigt mit der Montage der Latten.


Der obere Rahmen nahm Gestalt an.


Bereits hat jemand den Rahmen bepinselt. Ausserdem haben wir inzwischen einige
Stützhölzer für den Bahnhof Sursee montiert. Auch die Stützhölzer
für den Bahnhof Nottwil sind bereits montiert. Die Grundplatte des
Bahnhofs Nottwil haben wir zur Probe mal aufgelegt. Der Bahnhof Nottwil wird
auf rund 1,60 Meter über dem Boden zu liegen kommen und die beiden
Gleiswendel verbinden.


Die Baustelle von oben am 21. November 2010.

Die Bahnhöfe Nottwil und Triengen

Die Gleiswendel haben vor allem die Aufgabe, den Fahrtweg zwischen den Bahnhöfen zu verlängern. Ein Zug, der den Bahnhof Sursee verlässt, soll ja nicht 20 Sekunden später bereits in Nottwil ankommen. Der Bahnhof Nottwil liegt also wegen der Absicht, die Fahrzeiten möglichst realistisch zu gestalten, so hoch und nicht etwa, um den Kindern die Sicht auf den Bahnhof zu verwehren!
Der Bahnhof Nottwil wird so nachgebaut, wie er sich etwa in den 1960er Jahren präsentierte. Das Gleisbild umfasste damals neben den beiden Durchfahrgleisen einen einfachen Gleiswechsel, ein zusätzliches Ausweichgleis, sowie ein Stumpfgleis. Da unser originales Nottwiler Stellwerk sich im mechanischen Zustand befindet, werden wir die Ein- und Ausfahrsignale als Flügelsignale (Semaphore) realisieren.
Doch zuerst zu den Gleisen. Da die Bahnhofsanlage von Nottwil eher bescheiden ist, haben wir die Gleise auf der dafür vorgesehenen Platte schnell ausgelegt.


Bereits haben wir die Gleise des Bahnhofs Nottwil ausgelegt und die Platte auf
die dafür vorgesehenen Stützhölzer montiert. Blick vom
hinteren Gleiswendel.


Je mehr Trassen verlegt werden, desto mühsamer wird der Zugang zu den
einzelnen Anlagenteilen. Nun müssen wir je länger je mehr nach
alternativen Zugangsmöglichkeiten suchen. Christian Barmettler arbeitet
hier zum Beispiel aus einem Fenster des Wärterstellwerks am Bahnhof Nottwil.

Im Gegensatz zu den Bahnhöfen Sursee und Nottwil, die weitestgehend mit dem dem Vorbild entsprechenden Gleisbild aufgebaut werden, realisieren wir den Bahnhof Triengen als Schattenbahnhof in Form einer Kehrschleife mit Ausweichgleis. Die Kehrschleife führt um den vorderen Gleiswendel herum.


Gesamtübersicht über die Modelleisenbahnanlage mit dem Bahnhof Triengen
im Vordergrund.


Kaum liegen die Gleise, steht bereits der erste Zug darauf und ist bereit für
erste Testfahrten. Den Zug hat übrigens Kai Kundert mitgebracht.


Der erste Trienger Zug aus der Nähe.


Von Triengen steigt das Trassee an in Richtung Bahnhof Sursee. Bevor es
diesen erreicht, wird es um den hinteren Gleiswendel herum geführt.
Auf den Stützhölzern wird schon bald der Bahnhof Sursee liegen.


Blick von oben auf die Modelleisenbahnanlage am Abend des 15. Januars 2011.
Nottwil ist gleismässig bereits fixfertig an die beiden Gleiswendel
angeschlossen und auch Triengen ist soweit fertiggestellt.


Blick vom hinteren Gleiswendel auf die Modelleisen-
bahnanlage. Im Vordergrund der Bahnhof Nottwil.


Michael Wächter sägt die überlangen Gewindestangen ab.


Kai Kundert bereitet ein Stück Trassee für die Sursee-Triengen-Bahn
vor.

Anpassungen am Wärterstellwerk

Um die Modellweichen des Bahnhofs Sursee mit dem Wärterstellwerk bedienen zu können, werden einige Anpassungen daran nötig. Über jedem Weichenhebel befindet sich ein Kasten, in welchem sich ein Relais und einige mechanische Schalter befinden. Von jedem dieser Kästen müssen wir zwei Kabel zu der entsprechenden Weiche verlegen.


Als erstes entnehmen wir die Abdeckungen der Kästen.


Christian Barmettler ist dabei, die Kabel entsprechend anzuschliessen.


Die zusätzlich montierten Kabel sind neben den grauen bestehenden Kabel
deutlich zu erkennen.

Der Bahnhof Sursee

Sursee ist der grösste Bahnhof auf unserer Modelleisenbahnanlage. Die Gleise auf der Seite Einfahrt aus Wauwil und Triengen haben wir bereits früher auf der dazu vorgesehenen Grundplatte montiert. Jetzt geht es darum, die elektrischen Anschlüsse zu verkabeln und die Grundplatte danach zu montieren. Von jedem isolierten Gleisabschnitt muss ein Kabel und von jeder Weiche müssen zwei Kabel hinüber ins Wärterstellwerk verlegt werden; insgesamt ein immenser Kabelverhau!


Christian Barmettler beim Verkabeln der Grundplatte Bhf. Sursee
Seite Wauwil/Triengen.


Die Einfahrt von Wauwil und Triengen in den Bahnhof Sursee.
Noch fehlen einzelne Gleise.


Einfahrt von Wauwil/Triengen in den Bahnhof Sursee,
gesehen von der Position des Bahnhofgebäudes.


Christian Barmettler ist mit dem Montieren der Gleise
des Bahnhofs Sursee beschäftigt.


Übersicht über die Baustelle Bahnhof Sursee im
Bereich des Güterschuppens.


Wir werden Sie auf dieser Seite weiterhin regelmässig über den Baufortschritt informieren.